Sonntag, 1. März 2015

SEGEN - STÄRKE - TROST





ICH BIN eine Quelle 
der Liebe, des Segens, der Stärke und des Trostes.

So gut ausgestattet 
stehe ich aufrecht
 und mit beiden Beinen auf dieser Erde,
um Trost zu schenken
und mit Stärke zu wirken
in dieser Welt
und diese Stärke nennt sich Liebe.

Mein Haupt reicht bis in den Himmel,
der mich mit seinem Segen reich beschenkt,
er fließt in mich 
und über meine Hände TUN 
hinaus in die Welt.

ICH BIN eine Quelle
des Segens, der Stärke und des Trostes
und du bist es auch,
sofern das dein Wille ist.
Alles ist möglich!
Text  © Daniela Bauer 

Donnerstag, 5. Februar 2015

Masken und Rollen

In den Monat Februar fällt der Fasching - Fastnacht - Karneval - wie auch immer wir diese Zeit benennen möchten. Die Kinder und auch die Erwachsenen verkleiden sich und schlüpfen in andere Rollen. Das macht dem Einen mehr und dem Anderen weniger Spaß!

Ich hatte das Verlangen über eine ganz andere Art an diese Zeit heran zu gehen.  Ich dachte über diese Zeit der Narren, Maskenzüge und Bälle nach - sinnierte darüber, was steckt für mich dahinter,  hinter diesem Treiben.




Vielleicht macht uns diese Zeit in der wir sichtbar für andere Masken aufsetzen erst bewusst, wie viele unsichtbare Masken wir schon aufgesetzt haben.
Vielleicht macht uns das bewusste Hineinschlüpfen in eine Rolle erst klar, in wie viele verschiedene Rollen wir täglich schlüpfen. 

Was davon gehört zu uns, ist authentisch, 
was ist eine Rolle, in die wir schlüpfen - weil wir meinen das gehöre dazu - zum Beruf, Mutter sein, so benimmt "man" sich als Schwester, Tochter, Freundin....



Ich finde es ist doch auch eine herrliche Zeit sich über all das gewiss zu werden und zu Ende der Faschingszeit voller Bewusstheit,  die Maske abzulegen und aus der Rolle zu schlüpfen, die wir bereit sind abzulegen.


Dazu passt finde ich dieser Spruch gut:


Groß ist, wer die Stärke besitzt, sich ganz natürlich in seiner Verletzlichkeit zu zeigen,
seine Masken nach und nach fallen zu lassen,
damit die darunterliegende Schönheit wieder atmen kann!


Samstag, 31. Januar 2015

Von Zyklen und Rhythmen III

Am 1./2. Februar beginnt eine neue Zeit, 
die Zeit von Maria Lichtmess/ Imbolc -  der langsamen Wiederkehr des Lichtes, des Neubeginns und des Erwachens.
  
Die alte Göttin des Winters hat sich erneuert, wie der Winter sich zurückzieht so kehrt sie als jungfräuliche Göttin  und Ankünderin des Frühlings wieder
Die Strahlen des Lichtes lassen den alten Staub des Winters besser erkennen und entfernen, Schlacken von zu reichlichem Essen können durch Fasten den Körper verlassen, es verlangt uns nach frischer Luft. Einerseits im Sinne von Atmung, mit der wir neue Lebensgeister in uns erwecken und andererseits im Sinne von neuen Ideen, Visionen und Zielen. Beides kräftigt, stärkt und vitalisiert uns, wir sind bereit das neue Jahr zu gestalten. Wir sind in Aufbruchsstimmung! So wie der Same aufbrechen muss damit sich eine Blume entwickeln kann, bricht auch in uns altes auf, das wir nicht mehr länger brauchen, um in neue mutige,lebensbejahende Keimlinge gewandelt werden.
  


Was geschieht in der Natur! 
Die Tage werden langsam länger und nehmen nach und nach an Licht zu. Es kann ohne weiteres noch kalt sein und auch Schnee kann noch fallen. Gleichzeitig wird der Frühling über das Licht angekündigt. Die Sonnenstrahlen animieren die ersten Frühlingsboten zum wachsen und nach und nach können sich die ersten Schneeglöckchen zeigen. Auch die Natur ist in Aufbruchsstimmung, die Säfte steigen wieder hoch, wir sehen Vögel auf Futtersuche und mehr Eichhörnchen als sonst geschäftig von Ast zu Ast klettern. Die Stimme, die Geräusche der Natur nehmen zu und werden vielfältiger - horch hin und spüre hinein in diese Zeit, sie zeigt sich im außen und in dir!
Spürst du sie!

Weitere Links zum Thema Zyklen und Rhythmen hier nachlesen:
Von Zyklen und Rhythmen I - Allerheiligen/ Allerseelen/ Samhain
Von Zyklen und Rhythmen II - Wintersonnwend/ Yule