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Dienstag, 29. Dezember 2015

Rosen - Creme selbst gemacht

Copyright Foto: Daniela Bauer

Weil ich gerade so beim Werken und Schaffen bin, 
hab ich noch eine Rosen-Creme gemacht mit wahrhaft wunderbarem Rosenduft aus feinem Wildrosenöl und Rosenwasser, beduftet mit ätherischem Orangenöl.

Das passt wirklich gut zusammen - und ich hab mich gefreut, dass alles gut gelungen ist.
Sie zieht herrlich in die Haut ein und ist gar nicht so schwer. 

Die Rose ist die Königin der Blumen, sie symbolisiert die Liebe, erinnert uns daran die Liebe jeden Tag aufs neue zu leben und zu verwirklichen.




Salbei - Melissen - Drops

 Copyright Foto:  Daniela Bauer

Selbst gemacht
Heute hatte ich Lust Zuckerl herzustellen. Sie sind sehr gut im Geschmack, da sie etwas weicher sind als handelsübliche Zuckerl, nenne ich sie Drops. Ihr braucht nichts anderes dazu als Zucker, Honig, Wasser, Kräuter. Im Netz gibt es viele Rezepte dafür - seht einfach nach und versucht es. Wandelt die Rezepte nach eigenem Ermessen ab und kreiert eure Zuckerl a la .... 

Dienstag, 12. Mai 2015

Urmutter




Wir feiern einmal im Jahr Muttertag und gedenken all der Mütter und Großmütter. Wir danken für ihre Mühen und ihre Liebe, die sie fähig sind uns zu geben, und so habe auch ich den Muttertag mit meiner Familie gefeiert. 

Heute möchte ich auf eine andere MUTTER aufmerksam machen, mit der ich mich immer schon verbunden gefühlt habe: die Urmutter, die Mutter Natur, die Göttin, die in uns allen wohnt. 

Sie schenkt Geborgenheit und das Gefühl zu Hause zu sein. Sie weiß, dass das Leben Veränderung bedeutet und sie zeigt uns, wie wir wachsen, blühen, reifen, vergehen und uns erneuern können. Sie lehrt uns dem Leben gewachsen zu sein, uns selbst zu fördern und Verantwortung für all unsere Handlungen zu übernehmen.

Ich weiß, diese Urmutter braucht keinen Muttertag, sie weiß um ihre Stärken und möchte einfach ihre Früchte an all ihre Kinder verschenken.

Vielleicht tut es uns gut, ihrer zu gedenken, um diese Verbundenheit mit allem Leben aufrecht zu erhalten und in uns zu spüren. 


Vielleicht auch, um wieder bereit zu sein 
die Natur mit anderen Augen wahrzunehmen, 
sie als intelligentes, fühlendes, lebendiges Wesen zu sehen,
dass sich uns, 
wenn wir ihr mit Respekt und Dankbarkeit begegnen, 
freiwillig öffnet 
und jedem, der bereit dafür ist, 
von ihren großen Geheimnissen erzählt.


So, wie sie das schon immer  tat und immer noch  tut - 
wir sind alle fähig, ihre Sprache zu verstehen, wenn wir hinhören!

Text © Daniela Bauer

Wer mag kann klicken 
und folgendes lesen: In Verbundenheit mit den Elementen

Samstag, 14. März 2015

Im Märzen der Bauer oder vom Säen und Pflanzen


Vor einiger Zeit, dachte ich über den Monat März nach und da kam mir ein altes Kinderlied in den Sinn.  Es erzählt sehr einfach und für Kinder verständlich darüber, wie in der Natur und in der Landwirtschaft alles seinen Lauf nimmt und was alles in einem Jahr an Arbeit getan werden muss, um am Ende eine gute Ernte einzufahren. - sprich die Früchte seiner Arbeit zu genießen.
Das Lied kennen wir glaube ich alle:

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setzt seine Felder und Wiesen instand.

Er pflüget den Boden, er egget und sät.
Und regt seine Hände frühmorgens und spät.


Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh'n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.

Sie graben und rechen und singen ein Lied.

Sie freu'n sich wenn alles schön grünet und blüht.



So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.

Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.

Im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

(Volkslied aus dem 19. Jhdt., Autor unbekannt - 
Das Video habe ich gefunden auf YouTube - von "Kinderlieder zum Mitsingen")



Nun, das ist das Offensichtliche von dem das Lied erzählt - es ist im Außen für jeden sichtbar. 

Mein Herz beginnt erst so richtig zu hüpfen, wenn ich hinter das Sichtbare schaue, um das Verborgene, den Schatz darin zu entdecken, den inneren Sinn, der hinter allem Offensichtlichen steckt.



Ist es nicht in uns genauso! Auf unserem inneren Feld oder in unserem inneren Garten! - Wir brauchen in uns alle Kräfte (Rösslein), um Ideen und Visionen zu mobilisieren - wir lassen sie für uns arbeiten um unseren Körper, unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Handeln und unser Leben (Wiesen und Felder) neu auszurichten auf unserem Lebensweg.



Wir verschaffen uns einen Überblick, lassen Revue passieren, was war und gewinnen Klarheit darüber, wo wir im Moment stehen. Sind wir dabei zu sehr mit Selbstmitleid, Sturheit, Starre, Bitterkeit... beschäftigt, werden sich unsere wunderbaren Ideen und Visionen nur sehr schwer verwirklichen lassen. Bevor wir mit dem säen beginnen, darf unser innerer Boden, die Basis oder unsere innere Einstellung vorbereitet werden. Es wird in uns im wahrsten Sinne des Wortes gepflügt, gelockert und belüftet, damit die Vorhaben gute Voraussetzungen antreffen um sich überhaupt entwickeln zu können. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, und den Keimling groß zu ziehen, sind wir jeden Augenblick achtsam und aufmerksam,  beobachten uns selbst und korrigieren uns, wenn nötig. (er regt seine Hände frühmorgens und spät)

Mit Hilfe unserer Empfindsamkeit, unserem Einfühlungsvermögen, der nötigen Disziplin und unserer Intuition nähren wir den Keimling und er wächst zu einer kräftigen Pflanze heran. Wir tun unsere Arbeit weiter und färben sie ein mit unserer Freude und Liebe. Die Idee nimmt Form an. Bekommt Gestalt wird sichtbar. Ja, da können wir schon zu singen beginnen, wenn wir Fortschritte machen und in uns alles blüht und gedeiht!

Unser Schaffen erfüllt uns mit Freude und wir machen Schritt für Schritt aufmerksam und liebevoll weiter. So ernten wir die ersten Früchte(Erfahrungen...) unserer Arbeit. Die Früchte (Erfahrungen) werden geerntet, verarbeitet und gelagert, um sie zu gegebener  Zeit freudig an andere weiter zu geben und miteinander zu teilen. (da gibt es manch fröhlichen Schmaus) 

Text © Daniela Bauer

Soweit meine Überlegungen, vielleicht habt ihr andere und ich bin sehr neugierig auf eure Auslegungen.






Donnerstag, 25. Dezember 2014

Von Zyklen und Rhythmen II

Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende - der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Es ist Winterbeginn, die Zeit der Stille - auch bekannt unter Yule. 







Weihnachten fällt in diese Zeit - die geweihte Nacht - in der wir uns auf das Licht und die Liebe besinnen und auf das neue Leben hoffen.

Märchen werden erzählt, Gebete gesprochen, Lieder gesungen und alte Mythen wiederbelebt - die Rauhnächte fallen in diese Zeit, die zwischen der Zeit und den Dimensionen liegen. Es wird geräuchert und gereinigt - innerlich genauso wie äußerlich!

Die Zeit des kalten Winters folgt darauf -  des Todes, der alles wandelt, trans - formiert und vorbereitet für das Neue, das kommt.

Es ist eine Zeit der tiefen Innenschau, die uns durch unsere Tiefen hindurch bis zu unseren höchsten Höhen führen kann. Ebenso ist es eine Zeit der lebendigen Träume, die, unsere verborgenen Erinnerungen, Potentiale und Erkenntnisse aus uns hervorholen.

Und was geschieht in der Natur! Es ist meistens kalt - frostig - erstarrt. Die Bäume und Sträucher sind nackt haben ihr Blüten- und Blätterkleid vollkommen abgelegt, es ist still und ruhig - das Skelett der Dinge offenbart sich - bizarr - und ist von einer anderen Schönheit als die des Sommers. Viele Tiere halten Winterschlaf.

Es scheint als stünde der Tod vor dir - doch das Wesentliche bleibt immer. Das Licht ist innen, in dir und du nährst und bewahrst es, so wie tief in der Erde das neue Leben auf die ersten warmen Sonnenstrahlen wartet und sich alles vorbereitet auf das Frühjahr (frühe Jahr), bereiten sich in dir deine fruchtbaren Ideen vor, um sich im Frühling in neue Formen zu wandeln. Nutze diese Zeit gut!

Text © Daniela Bauer

Teil I bitte hier klicken: Von Zyklen und Rhythmen I - Samhain/ Allerheiligen/ Allerseelen

Teil III bitte hier klicken:Von Zyklen und Rhythmen III - Maria Lichtmess - Imbolc

Freitag, 31. Oktober 2014

Von Zyklen und Rhythmen I




Das Jahr durchläuft verschiedene Zyklen und Rhythmen und bewegt sich wie ein riesiges Rad.  
Die Menschheit orientierte sich in alter Zeit am Rhythmus der Natur und das war gut so.
Die Natur ist weise und weiß genau, was zu welcher Zeitqualität zu tun ist und was eben nicht. Unsere moderne Welt hat sich im Laufe der Zeit der Natur entfremdet. Unsere Supermärkte bieten alle Kostbarkeiten zu jeder Jahreszeit an. Selbst in der Nacht ist es nie wirklich still, nie wirklich dunkel. Wir haben nach und nach unser Gespür unsere Verbundenheit zu Mutter Natur verloren und damit auch für unseren natürlichen inneren Rhythmus.

Der keltische Jahreskreis mit seinen acht Festen ist eine von vielen Möglichkeiten uns wieder in Verbindung mit unserem ureigenem Rhythmus zu bringen.

Jetzt ist die Zeit von Samhain, Halloween, Allerheiligen und Allerseelen. 

Wichtig ist, was wir damit verbinden und was zu dieser Zeit günstig ist. Es ist die Zeit, der Vorbereitung des neuen Jahres. Jetzt können wir säen, was wir im neuen Jahr ernten möchten. Es ist der Übergang vom alten ins neue Jahr. Wir werden stiller, ziehen uns in uns zurück um zu reflektieren und uns neu auszurichten. Wir bereiten den neuen Anfang vor - geben weg, was uns nicht mehr nützt. Dazu zählen auch unsere Lebensführung und unsere innere Einstellung zum Leben. Es ist eine gute Zeit des Sterbens alter Gewohnheiten, der Veränderung und der Wiedergeburt. Wir gehen in die Dunkelheit, um im Licht wiedergeboren zu werden.

Macht es nicht die Natur genauso!

Die Säfte sinken nach unten zu den Wurzeln ( Ahnen), Alle Blätter sinken zu Boden, die Bäume sind kahl, es wird kalt, die Tage sind dunkler und dennoch geschieht im Unsichtbaren unter der Erde sehr viel. Auch die Samen sind zu Boden gefallen. Geborgen und geschützt in der Erde, werden sie im darauffolgendem Jahr, sobald sie die Wärme der Sonne spüren zu keimen und sprießen beginnen.

So ist diese Zeit auch dazu da, deine Samen (Ideen) für das nächste Jahr jetzt zu säen!
Was beabsichtigst du zu säen!

für den Teil II der Serie Zyklen und Rhythmen bitte klicken: Wintersonnenwende / Stille / Yule
für den Teil III der Serie Zyklen und Rhythmen bitte klicken:Maria Lichtmess/ Imbolc

Montag, 14. Juli 2014

In Verbundenheit mit den Elementen


Freunde aus der Natur

Ich liebe es zu jeder Jahreszeit im Wald zu sein. Er symbolisiert  Gemeinschaft und er erinnert mich an meine frühe Kindheit.  Ich fühlte mich hier geborgen und umgeben von Freunden, und als Freund bezeichnete ich alles was mich umgab. 

Den Wind
Ich liebe den Wind und noch heute spiele ich mit ihm fangen, lacht nicht - ich tue das wirklich, es macht solchen Spaß! Der Wind zeigt mir wie ich jederzeit frei und leicht sein kann - wie ich beweglich und flexibel bleiben kann - er lehrt mich zu SPIELEN! Er ist mein Freund!

Die Sonne
Als ich noch sehr jung war hab ich sie jeden Tag begrüßt und am Abend verabschiedet. Heute erinnere ich mich und habe beschlossen dies wieder regelmäßig zu tun. Die Sonne zeigt mir wie ich mich erwärmen kann, wie ich zu jeder Zeit und in jeder Situation leuchten und strahlen kann. Sie ist gütig und lehrt mich zu LIEBEN! Sie ist mein Freund!

Das Wasser
Als ich ein kleines Mädchen war begeisterte mich das Wasser und ich wollte seine Quelle sehen! Heute weiß ich, dass diese Quelle in mir ist.
Das Wasser lehrt mich empfänglich und offen zu bleiben.
Es zeigt mir wie ich jederzeit IM FLUSS BLEIBE! Ich liebe es und seine Bewohner - sie sind meine Freunde!

Mutter Erde
 die Geborgenheit - die Urmutter! Sie weiß, dass Veränderung natürlich ist - sie zeigt mir wie ich wachsen, blühen, reifen, vergehen und mich erneuern kann. Sie lehrt mich zu LEBEN, sie kennt all seine Geheimnisse und wenn ich ihren Liedern lausche, erzählt sie mir davon! Ich liebe sie! Sie ist meine Freundin!

Die Stille
Sie ist fürwahr ein Freund, sie bringt mich in Verbindung mit der Einheit und  der Harmonie. Sie lehrt mich WAHRHAFTIG zu SEIN!


Was will ich mehr!
Die Welt ist ein WUNDER - und ICH BIN es auch - genauso wie DU!!!

(Text und Foto © Daniela Bauer)