Dienstag, 31. März 2015

Eine Vision des Friedens II


Im Juli 2014 habe ich meine  F R I E D E N S V I S I O N  hier eingestellt, wer sie noch nicht kennt oder zur Erinnerung nochmals lesen möchte, klickt oben auf Friedensvision . Dann könnt ihr den Text dazu lesen.






Hier ist die Fortsetzung:


UND JETZT! 
Jetzt darf ich diese Welt im eigenen Inneren verwirklichen, um sie nach außen strahlen zu lassen!
Mehr gibt es nicht zu tun und doch erscheint es uns, als wäre es nicht mehr als ein schöner Traum.  Oft höre ich Menschen sagen: "Ja, schön, aber werden die Menschen jemals dazu bereit sein?" Ja, sage ich, das werden wir, ich weiß es.  

Warum wird eigentlich gefragt, ob "die Menschen" jemals bereit sein werden in Frieden zu leben! Mit dieser Formulierung verschiebe ich die Verantwortung auf eine Gruppe, die ich nicht beeinflussen kann.  


Fragt euch selbst, ob ihr bereit seid Frieden zu leben! 
Jeder einzelne, der sich nach Frieden sehnt, darf sich angesprochen fühlen, 

ich fühle mich angesprochen
Ja sage ich, 
ich beginne damit Tag für Tag friedvolle Augenblicke zu schaffen. 

Es ist mir wichtig, dass ich das tue, 
völlig unabhängig davon, ob es andere auch tun,

und wenn keiner merkt dass ich friedvolle Momente schaffe, 
so weiß doch ICH ES - und das genügt, 
das beschließe ich JETZT für mich. 

Wir brauchen dazu, vereinfacht gesagt unseren Blickwinkel nur nach innen richten, in unser Innenleben - leuchtet hinein in alle Ecken und Ritzen eures Seins - da drinnen sitzt die Wurzel der Kriege, des Streites, der Tyrannei, des Zweifels, der alles trennt und der Mangel an Liebe, nach der wir uns alle sehnen. Hier können und dürfen wir beeinflussen und all das verlangen, was wir uns von den Menschen da draußen wünschen, dass endlich geschehen möge, damit Frieden sein kann!


Jedesmal, wenn wir uns oder andere kleiner machen, als wir/sie sind,
 jedesmal, wenn wir uns oder anderen Fehler nicht verzeihen können, 
jedesmal, wenn wir uns oder andere entwerten, 
jedesmal, wenn wir handeln um anderen zu gefallen
jedesmal, wenn wir an unserer Größe zweifeln
jedes mal... aufs Neue ist das innerer Streit, Krieg, Selbstzweifel, der gesät wird, durch ständige Wiederholung bewässert und genährt wird 
von uns selbst und in uns selbst.

Dieser innere Krieg zeigt sich dir dann im Außen und du fühlst dich vielleicht noch in deinen Überzeugungen bestätigt  

Das erzeugt UN-zu-FRIEDEN-heit in dir.

Dein Denken über dich erzeugt destruktive Gefühle  (Angst, Wut, Unsicherheit...), die dir wiederum in der Außenwelt gespiegelt werden - ein "Teufelskreis", eine Abwärtsspirale
STOP - steig aus ändere das !

Deine Essenz ist wunderbar
liebe dich, auch wenn du Fehler machst - jedesmal
würdige den Erfahrungsschatz, den du dadurch erhältst - jedesmal
gehe mildtätig mit dir um - jedesmal
als wärst du eine kostbare feine Blume
(übrigens bist du das auch, wenn du genau hinsiehst)
erziehe dein Ego konsequent und liebevoll,  
damit es freudig ein Diener deiner wunderbaren Essenz  werde!
So wie du mit dir umgehst, gehe auch mit allen anderen um.

Mit der Zeit spiegelt sich dein Innenleben im Außen
und du erntest die Früchte deiner Arbeit.

Dein Glaube an dein wunderbares SEIN und an die Kraft der Liebe 
erzeugt zu-FRIEDEN-heit in dir

Es erzeugt konstruktive Gefühle ( Vertrauen, Mut, Liebe,  Akzeptanz, Freude...)
die dir mit der Zeit in der Außenwelt begegnen.
Ja!
eine Aufwärtsspirale zum Frieden hin!

Ich weiß, das klingt einfach
...

...zu einfach!

Nun, probiert es aus - jedesmal, aufs Neue
liebevoll und konsequent
beständig,

dann wisst ihr es!


Text © Daniela Bauer

Ich habe auf Youtube, dieses wirklich zum Text passende Video gefunden, diese Musik von Vangelis kommt für mich einem Friedensmarsch gleich und vor meinem inneren Auge sehe ich dabei die gesamte Menschheit in friedvoller Einheit beieinander stehen, sie halten sich an den Händen und singen zu dieser Musik und dieser Klang lässt alles um sie heller und leuchtender werden. Eine Vorstellung, ich weiß, doch jede Vorstellung trägt das Potential in sich, Wirklichkeit zu werden!

Darum danke ich Vangelis für seine  wunderbare Musik, und dem Youtube User für dieses wirklich gut gelungene Video!
Danke





Sonntag, 22. März 2015

Über den Trost


Der Trost hellt mein Gemüt auf
er lindert meinen Schmerz
beruhigt, hört zu
und lässt mich wieder hoffen

Trost schenkt Kraft 
und lässt mich neuen Mut schöpfen
bringt die Sonne in mein Herz zurück
und sät dort Samen der Zuversicht

Trost ist ein wahrer Segen
für verwundete Herzen

von Zeit zu Zeit
bin ich es, die ihn erhält
danke dafür
und
von Zeit zu Zeit
bin ich es, die ihn spenden darf
danke, dass ich dazu fähig bin! 


Samstag, 14. März 2015

Im Märzen der Bauer oder vom Säen und Pflanzen


Vor einiger Zeit, dachte ich über den Monat März nach und da kam mir ein altes Kinderlied in den Sinn.  Es erzählt sehr einfach und für Kinder verständlich darüber, wie in der Natur und in der Landwirtschaft alles seinen Lauf nimmt und was alles in einem Jahr an Arbeit getan werden muss, um am Ende eine gute Ernte einzufahren. - sprich die Früchte seiner Arbeit zu genießen.
Das Lied kennen wir glaube ich alle:

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setzt seine Felder und Wiesen instand.

Er pflüget den Boden, er egget und sät.
Und regt seine Hände frühmorgens und spät.


Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh'n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.

Sie graben und rechen und singen ein Lied.

Sie freu'n sich wenn alles schön grünet und blüht.



So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.

Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.

Im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

(Volkslied aus dem 19. Jhdt., Autor unbekannt - 
Das Video habe ich gefunden auf YouTube - von "Kinderlieder zum Mitsingen")



Nun, das ist das Offensichtliche von dem das Lied erzählt - es ist im Außen für jeden sichtbar. 

Mein Herz beginnt erst so richtig zu hüpfen, wenn ich hinter das Sichtbare schaue, um das Verborgene, den Schatz darin zu entdecken, den inneren Sinn, der hinter allem Offensichtlichen steckt.



Ist es nicht in uns genauso! Auf unserem inneren Feld oder in unserem inneren Garten! - Wir brauchen in uns alle Kräfte (Rösslein), um Ideen und Visionen zu mobilisieren - wir lassen sie für uns arbeiten um unseren Körper, unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Handeln und unser Leben (Wiesen und Felder) neu auszurichten auf unserem Lebensweg.



Wir verschaffen uns einen Überblick, lassen Revue passieren, was war und gewinnen Klarheit darüber, wo wir im Moment stehen. Sind wir dabei zu sehr mit Selbstmitleid, Sturheit, Starre, Bitterkeit... beschäftigt, werden sich unsere wunderbaren Ideen und Visionen nur sehr schwer verwirklichen lassen. Bevor wir mit dem säen beginnen, darf unser innerer Boden, die Basis oder unsere innere Einstellung vorbereitet werden. Es wird in uns im wahrsten Sinne des Wortes gepflügt, gelockert und belüftet, damit die Vorhaben gute Voraussetzungen antreffen um sich überhaupt entwickeln zu können. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, und den Keimling groß zu ziehen, sind wir jeden Augenblick achtsam und aufmerksam,  beobachten uns selbst und korrigieren uns, wenn nötig. (er regt seine Hände frühmorgens und spät)

Mit Hilfe unserer Empfindsamkeit, unserem Einfühlungsvermögen, der nötigen Disziplin und unserer Intuition nähren wir den Keimling und er wächst zu einer kräftigen Pflanze heran. Wir tun unsere Arbeit weiter und färben sie ein mit unserer Freude und Liebe. Die Idee nimmt Form an. Bekommt Gestalt wird sichtbar. Ja, da können wir schon zu singen beginnen, wenn wir Fortschritte machen und in uns alles blüht und gedeiht!

Unser Schaffen erfüllt uns mit Freude und wir machen Schritt für Schritt aufmerksam und liebevoll weiter. So ernten wir die ersten Früchte(Erfahrungen...) unserer Arbeit. Die Früchte (Erfahrungen) werden geerntet, verarbeitet und gelagert, um sie zu gegebener  Zeit freudig an andere weiter zu geben und miteinander zu teilen. (da gibt es manch fröhlichen Schmaus) 

Text © Daniela Bauer

Soweit meine Überlegungen, vielleicht habt ihr andere und ich bin sehr neugierig auf eure Auslegungen.